
Wundversorgung zu Hause für Patienten & Angehörige
WundCura organisiert spezialisierte Wundversorgung zu Hause – mit Verordnung, Verbandmitteln, Dokumentation und direkter Arztabstimmung.
Organisiert und persönlich
Ihre Wundversorgung zu Hause – organisiert und persönlich begleitet
WundCura ist ein spezialisierter ambulanter Pflegedienst für Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden. Unsere Wundexpertinnen und Wundexperten kommen zu Ihnen nach Hause und übernehmen die ärztlich verordnete Wundversorgung.
Dabei geht es nicht nur um den Verbandwechsel. Wir dokumentieren den Wundverlauf, stimmen uns bei Bedarf mit Ihrer behandelnden Arztpraxis und weiteren an der Versorgung Beteiligten ab und unterstützen dabei, die Wundversorgung gut zu organisieren.
Für Sie und Ihre Angehörigen bedeutet das: Sie haben feste Ansprechpartner, wissen, wie es weitergeht, und werden während der Versorgung persönlich begleitet.
Bei Anfragen Montags bis Freitags zwischen 8 und 16:30 Uhr rufen wir Sie innerhalb von 30 Minuten zurück.

Ihre Situation
Passt WundCura zu Ihrer Situation?
Nicht jede Wunde benötigt eine spezialisierte Versorgung. Wenn eine Wunde jedoch über längere Zeit nicht heilt, die Versorgung zu Hause aufwendiger wird oder nach einem Krankenhausaufenthalt weitergeführt werden muss, kann WundCura unterstützen. Die folgenden Situationen geben Ihnen eine erste Orientierung.
Ihre Wunde heilt nur langsam oder gar nicht
Eine Wunde besteht schon länger oder zeigt kaum Fortschritte?
WundCura unterstützt Menschen mit chronischen und schwer heilenden Wunden durch eine spezialisierte Versorgung zu Hause.
Die Versorgung zu Hause wird aufwendig
Regelmäßige Verbandwechsel, benötigte Materialien und die Abstimmung verschiedener Beteiligter können schnell unübersichtlich werden.
Wir helfen dabei, die Wundversorgung verlässlich zu organisieren.
Nach dem Krankenhaus muss die Versorgung weitergehen
Nach einer Entlassung soll die Wundversorgung zu Hause ohne unnötige Unterbrechung weitergeführt werden.
WundCura kann die weitere Versorgung übernehmen und stimmt sich mit den beteiligten Stellen ab.
Ein Pflegedienst ist bereits eingebunden
Auch wenn Sie bereits von einem ambulanten Pflegedienst betreut werden, kann WundCura die spezialisierte Wundversorgung ergänzend übernehmen.
Die Aufgaben und Abläufe werden miteinander abgestimmt.
Sie kümmern sich um einen Angehörigen mit einer Wunde
Als Angehörige müssen Sie die Organisation der Wundversorgung nicht allein übernehmen.
Wir erklären die nächsten Schritte, begleiten die Versorgung und stehen Ihnen bei Fragen zur Seite.
Schritt für Schritt
So beginnt Ihre Versorgung
Von der ersten Kontaktaufnahme über die individuelle Beratung bis hin zur langfristigen Betreuung – hier erfahren Sie, wie wir Sie Schritt für Schritt begleiten.

01
Sie stellen eine Anfrage
Sie können sich selbst melden oder die Anfrage durch einen Angehörigen, eine Arztpraxis, ein Krankenhaus oder einen anderen medizinischen Ansprechpartner stellen lassen. Bei Kontaktaufnahmen an Wochentagen zwischen 8 und 16:30 Uhr erfolgt der Rückruf innerhalb von 30 Minuten. Der Rückruf dient dazu, Ihre Situation und die nächsten Schritte zu besprechen. Er ist noch keine Zusage für einen bestimmten Starttermin.

02
Wir prüfen Wohnort, Bedarf und Kapazität
Wir klären, ob die Wundsituation grundsätzlich zu unserem Leistungsangebot passt, ob wir an Ihrem Wohnort versorgen und ob ein Team freie Kapazität hat. WundCura ist mit über 60 Teams in allen 16 Bundesländern aufgestellt, kann aber nicht an jedem Ort und zu jeder Zeit eine Versorgung anbieten.
Wenn derzeit kein Einsatz möglich ist, kann eine Warteliste angeboten werden.

03
Wir vereinbaren den Aufnahmetermin
Wenn eine Aufnahme möglich ist, kommt eine Pflegefachkraft zum vereinbarten Termin zu Ihnen. Bei diesem Termin finden Aufnahmegespräch, pflegefachliche Anamnese und Wundbegutachtung statt. Falls vorhanden, helfen aktuelle Arzt- oder Krankenhausunterlagen, ein Medikamentenplan und Informationen zur bisherigen Wundversorgung. Welche Angaben für Ihren Fall benötigt werden, teilen wir Ihnen vor dem Termin mit.

04
Wir klären Therapie, Verordnung und Material
Nach der Aufnahme stimmt sich WundCura mit Ihrem Hausarzt über die benötigte Therapie, Verordnung und die wundbezogenen Anforderungen ab.
Die Verordnung wird von uns beim Arzt abgeholt. Gleichzeitig wird geklärt, welche Verbandmittel benötigt werden und wie diese bereitgestellt werden sollen.

05
Die regelmäßigen Besuche beginnen
Auf Grundlage der ärztlichen Vorgaben und der festgestellten Wundsituation wird die Versorgung geplant. Die Häufigkeit richtet sich nach dem individuellen Bedarf und der Verordnung.
Sie kann beispielsweise jeden zweiten Tag oder bei Bedarf auch täglich stattfinden – einschließlich der Wochenenden.

06
Wir verfolgen den weiteren Verlauf
Bei jedem Besuch wird die Wunde fachgerecht versorgt und ihr Verlauf beobachtet.
Relevante Veränderungen werden dokumentiert und mit dem Arzt oder weiteren berechtigten Beteiligten abgestimmt. So bleibt die Versorgung nicht bei einzelnen Verbandwechseln stehen, sondern folgt einem nachvollziehbaren Plan.
Schritt für Schritt
Das passiert beim ersten Termin
Beim ersten Termin kommt eine Wundexpertin oder ein Wundexperte von WundCura zu Ihnen nach Hause. Gemeinsam schauen wir uns Ihre aktuelle Versorgungssituation an, dokumentieren die Wunde und besprechen, wie die weitere Wundversorgung organisiert wird.

01
Wundsituation erfassen
Unsere Wundexpertin oder unser Wundexperte verschafft sich einen Überblick über die Wunde und die bisherige Versorgung.
02
Wunde dokumentieren
Die aktuelle Wundsituation wird sorgfältig dokumentiert. So lässt sich die weitere Entwicklung nachvollziehen.
03
Weitere Versorgung abstimmen
Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte und stimmen die Versorgung auf Grundlage der ärztlichen Verordnung mit den beteiligten Fachkräften ab.
04
Fragen klären
Sie und Ihre Angehörigen haben Gelegenheit, offene Fragen zur Versorgung, zu den Abläufen und zum weiteren Vorgehen zu stellen.
05
Weitere Termine planen
Zum Abschluss klären wir, wie die Versorgung zu Hause weitergeht und wann die nächsten Termine stattfinden.
Wichtig zu wissen
Verordnung, Krankenkasse und mögliche Zuzahlungen
Für die Versorgung durch WundCura benötigen Sie eine ärztliche Verordnung für häusliche Krankenpflege. Bei gesetzlich Versicherten übernimmt die Krankenkasse die Kosten in der Regel, wenn die Verordnung genehmigt wurde. Je nach persönlicher Situation können gesetzliche Zuzahlungen anfallen.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Ja. Für die spezialisierte Wundversorgung durch WundCura benötigen Sie eine Verordnung für häusliche Krankenpflege von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. WundCura unterstützt Sie bei Bedarf bei der Klärung mit Ihrer Arztpraxis.
Übernimmt meine gesetzliche Krankenkasse die Kosten?
In der Regel ja, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt und die Krankenkasse die Versorgung genehmigt hat. Die Versorgung durch WundCura wird dann als Leistung der häuslichen Krankenpflege über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet.
Muss ich etwas zuzahlen?
Für gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren kann eine Zuzahlung anfallen: 10 Prozent der Kosten der häuslichen Krankenpflege sowie 10 Euro je Verordnung. Die Zuzahlung zu den Kosten der häuslichen Krankenpflege ist auf die ersten 28 Tage der Leistungsinanspruchnahme innerhalb eines Kalenderjahres begrenzt. Wer von gesetzlichen Zuzahlungen befreit ist, zahlt diesen Eigenanteil nicht.
Was gilt, wenn ich privat versichert bin?
Auch privat Versicherte können die Leistungen von WundCura in Anspruch nehmen. Ob und in welchem Umfang Ihre Versicherung die Kosten übernimmt, hängt von Ihrem individuellen Tarif ab. Deshalb sollte vor Beginn der Versorgung eine Kostenzusage der privaten Krankenversicherung eingeholt werden.
Vergleich
Warum WundCura den Unterschied macht
Spezialisierte Expertise trifft auf maximale Entlastung: Erfahren Sie, wie wir uns von herkömmlichen Pflegediensten unterscheiden.
Herkömmliche Pflege ohne WundCura
Allgemeine Pflegekräfte ohne Spezialisierung auf chronische Wunden
Wundversorgung als Nebenleistung im zeitkritischen Pflegealltag
Hohe Fluktuation und wechselnde Ansprechpartner beim Hausbesuch
Keine verlässliche Abstimmung von Rezepten und Verbandsmaterial
Manuelle Wunddokumentation auf Papier oder unvollständigen Zetteln
Erhöhtes Risiko für Wundinfektionen und verzögerte Heilungsprozesse
Organisatorischer Aufwand für Angehörige bei Rezept- und Materialbeschaffung
Spezialisierte Pflege mit WundCura
Zertifizierte Wundexperten (ICW/DEKRA) für hochspezialisierte Behandlungen
Reines Wundmanagement ohne Zeitdruck durch andere Pflegeaufgaben
Feste Ansprechpartner und kontinuierliche Betreuung vor Ort
Lückenloses Rezept- & Materialmanagement direkt mit Ärzten & Kassen
Digitale Wunddokumentation nach modernstem DNQP-Expertenstandard
Gezielte Therapieförderung für eine schnellere und nachhaltige Wundheilung
Komplette Entlastung bei Bürokratie und Abrechnung (§132a SGB V)
Echte Erfahrungen. Spürbare Entlastung.
Wundversorgung, die Ihren Alltag entlastet
Von der ersten Beratung bis zur passenden Versorgung: Unsere Patienten erleben kompetente Hilfe, persönliche Begleitung und spürbare Entlastung im Alltag.
Häufige Fragen
Häufige Fragen von Patienten und Angehörigen

Ja. Auch Angehörige können sich bei WundCura melden und eine Versorgung anfragen. Wir klären gemeinsam, ob eine spezialisierte Wundversorgung möglich ist und welche nächsten Schritte notwendig sind.
Nein, Sie können WundCura auch schon vorher kontaktieren. Für den Beginn der Versorgung wird eine ärztliche Verordnung der häuslichen Krankenpflege benötigt. Bei der Klärung mit der behandelnden Praxis unterstützen wir Sie gern.
Nach Ihrer Anfrage prüfen wir die Wundsituation, die Region und unsere verfügbare Kapazität. Sobald die Voraussetzungen geklärt sind, vereinbaren wir den Start der Versorgung so kurzfristig wie möglich.
Nein. WundCura ist für die spezialisierte Wundversorgung zuständig und kein Homecare-Anbieter für Verbandmittel. Im Rahmen der Therapieabsprache stimmen wir uns eng mit dem behandelnden Arzt ab, die Hoheit über die verrodneten und benötigten Materialien obliegt allerdings dem behandelnden Arzt.
Bereits bestehende Versorgungswege können grundsätzlich weiter genutzt werden; bei der Organisation stimmen wir uns mit den Beteiligten ab.
Ja. Wenn die ärztliche Verordnung eine Versorgung am Wochenende bzw. an Sonn- und Feiertagen vorsieht, kann WundCura die notwendige Wundversorgung übernehmen.
Ja. WundCura arbeitet eng mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zusammen. Relevante Veränderungen werden abgestimmt und die Versorgung bei Bedarf an die ärztliche Anordnung angepasst – selbstverständlich unter Beachtung der erforderlichen Einwilligungen und des Datenschutzes.
Nein. Der Verlauf einer Wunde hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich nicht garantieren. Unser Ziel ist eine fachgerechte, kontinuierliche Versorgung, die bestmögliche Voraussetzungen für eine Verbesserung der Wundsituation schafft.
Sie möchten klären, ob WundCura Sie oder einen Angehörigen versorgen kann? Senden Sie uns Ihre Anfrage. Wir prüfen Wundsituation, Region und Kapazität und besprechen mit Ihnen,
wie es weitergeht.




